Container-Rückhaltesicherung

Die Abschlusssicherung hin zur Containertür stellt innerhalb der Ladungssicherung besondere Anforderungen und erfordert spezielle Methoden. Insbesondere kleine, nicht genormte Lücken zu schließen ist ebenso wichtig wie schwierig zugleich. Die Ladung darf natürlich nicht lose gegen die Containertür fallen, da die einwirkenden Kräfte enorm sein können.

Abschlusssicherung des Containers mit Holzpaletten oder Staupolstern?

Häufig werden die dort zu überbrückenden Lücken mit aufrecht stehenden Holzpaletten aufgefüllt oder es werden Kanthölzer in den Sicken verkeilt. In beiden Fällen muss aufgrund internationaler Vorschriften quasi weltweit teures, wärmebehandeltes Holz verwendet werden (Stichwort „IPPC“).

Die Platzierung eines Staupolsters zwischen der letzten Ladereihe und der Tür ist nicht nur von der Handhabung her schwierig sondern birgt vor allem auch die Gefahr, dass ein in Folge von – durch Brems- und Beschleunigungsbewegungen en bloc – nach hinten gerutschter Ladung komprimiertes Polster den absorbierten Druck schlagartig abgibt sobald die Türe geöffnet wird, was schwere Verletzungen des Entladepersonals zur Folge haben kann; insofern ist hiervon dringend abzuraten (siehe auch CTU-Richtlinie).

Professionelle Container-Rückhaltesysteme

Für die Absicherung Ihrer Ladung hin zur Containertür erhalten Sie bei B+W professionelle Rückhaltesysteme in verschiedenen Ausführungen:

1. Über-Kreuz-Sicherung als Container-Rückhaltesicherung

Bei der sogenannten Über-Kreuz-Sicherung werden zwei Einweg-Gurtbänder durch die sich im Container oben und unten jeweils diagonal gegenüber liegenden Zurrösen geschlauft. Die sich entgegen kommenden Bandenden werden mit einem Gurtschloss verbunden und mit Hilfe eines separaten Handgerätes verspannt. Das Ergebnis ist eine nach allen Seiten abgesicherte Ladung. Von der geöffneten Containertür aus betrachtet, wirkt diese Art der Abschlusssicherung wie ein Andreaskreuz aus Gurtbändern.

Die Über-Kreuz-Sicherung bietet sich für die Sicherung großvolumiger, homogener Ladeeinheiten an.

2. Konfektioniertes System („Bauchbinde“) 

Diese Art der Ladungssicherung besteht aus zwei senkrechten, auf die Innenhöhe des Containers abgestimmten Gurten mit beidseits angenähten Haken zum Einhängen in die Zurrösen. Links und rechts der Zurrgurte werden dann jeweils zwei oder mehr ausreichend lange waagerechte Gurte (in der Höhe frei justierbar) befestigt, die wie bei der Über-Kreuz-Sicherung miteinander verbunden werden.

Das konfektionierte System wird vorzugsweise dann verwendet wenn die Ladeeinheiten zwar in sich homogen sind, aber z.B. doppel- oder mehrstöckig gestapelt werden.

3. Rückhalteplane zur Abschlusssicherung im Container

An das stabile Kunststoffgewebe der Rückhalteplane sind diagonal Gurte mit Haken an allen 4 Ecken genäht, welche in die Zurrösen eingehängt werden. Die freien Bandenden werden straff gezogen und mittels eines Klemmschlosses fixiert.

Die Rückhalteplane kommt besonders dann zum Einsatz wenn die Ladung aus vielen kleinen, eventuell sogar losen Einheiten besteht.

Verarbeitungszubehör:

Die Containerrückhaltesicherung kann ganz einfach sein. Bei weiteren Fragen zur korrekten Anwendung und natürlich auch bei Interesse an unseren Gurtschlössern und Bandspannern rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie unser unten stehendes Kontaktformular.

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